Defekt der Signaturkarte

Bei Defekt der Karte muss der Signator sein(e) Zertifikat(e) beim Widerrufsdienst widerrufen lassen und eine Ersatzbestellung aufgeben. Die Ersatzkarte wird neu produziert und an die eingetragene RA-GS geschickt. Der Signator erhält per Post wieder einen Kartenabholbrief und kann dann mit dem RO einen Termin zur Kartenabholung vereinbaren. Die Ersatzbestellung hat den Sinn, dass die für die Zertifikate auf der alten Karte bis Jahresende bereits entrichtete Zertifikatsgebühr auf die Zertifikate der Ersatzkarte angerechnet werden können.

Für die Karte gilt die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistungsfrist von 2 Jahren. Innerhalb dieser Frist muss der RO bei der Ersatzbestellung die defekte Karte entgegennehmen, den Chip lochen und im CRSCRSCRS "Ersatzbestellung mit Garantie"" auswählen (Dann wird die Karten- und Registrierungsgebühr nicht verrechnet). Ist offensichtlich, dass der Defekt der Karte durch unsachgemäße Manipulation eingetreten ist, dann wird natürlich "Ersatzbestellung ohne Garantie" ausgewählt. Außerhalb der 2 Jahre wird dem Kunden immer auch der Kartenpreis und die Registrierungsgebühr verrechnet.

Wenn ein Signator die alte Karte bei der Ersatzbestellung nicht vorweisen kann, ist natürlich die "Ersatzbestellung mit Garantie" ebenfalls nicht möglich.

wichtige Links